Vergeblichkeit
Was nun? Ich weiss es nicht! Die Ausrichtung auf dieses Ziel ist dahin. Und die Frage stellt sich uns beiden, ob wir noch mehr hätten tun können. Und natürlich ist da noch mehr was wir hätten tun können, nun hätte es etwas genutzt? Wir haben uns davon leiten lassen, was für uns stimmig war und nun hat es nicht funktioniert. Wie weit funktioniert denn dann so etwas? Wie weit dürfen wir unseren Gefühlen trauen (ich wiederhole mich), was bedeutet das? Wir schöpfen unsere Wirklichkeit. Welche Wirklichkeit haben wir beide denn nun geschöpft? Die, in der wir ein Kind bekommen oder die, in der wir kein Kind bekommen. Wie real ist unsere Schöpfungskraft denn dann?
Und da ich mag jetzt keine spirituellen Ratschläge und Erklärungen hören, warum es nun so und nicht anders gekommen ist, warum es so kommen musste. Das Universum schenkt uns, was wir brauchen, es sorgt in jedem Augenblick für uns, nein, das kann ich jetzt nicht glauben!!! ... und das war vorhin mein Empfinden, jetzt ist der Zorn, der Trotz schon wieder verraucht und die Asche der Trauer liegt auf meiner Seele, auf unseren Seelen.
Die Erfahrung, die Erfahrungen mit dieser Situation sind auch eine gute Schule, ... und ich hätte lieber eine andere Erfahrung gemacht, die Erfahrung von Glück, die Erfahrung von Erfüllung.
Und ich bin traurig, denn die Gaben, die wir haben für unsere Tochter finden nun keinen Ausdruck, finden eben keine Tochter, die sich daran erfreuen kann.
Und schreiben beruhigt mich ein wenig. Laufe ich vor dem Schmerz davon oder verwandele ich ihn, so dass mir die Kraft wieder zufließen kann. Ich weiß es nicht. Etwas habe ich das Gefühl, die meisten Dinge sind nicht mitteilbar, die sich gerade bei uns ereignen.
Und da ich mag jetzt keine spirituellen Ratschläge und Erklärungen hören, warum es nun so und nicht anders gekommen ist, warum es so kommen musste. Das Universum schenkt uns, was wir brauchen, es sorgt in jedem Augenblick für uns, nein, das kann ich jetzt nicht glauben!!! ... und das war vorhin mein Empfinden, jetzt ist der Zorn, der Trotz schon wieder verraucht und die Asche der Trauer liegt auf meiner Seele, auf unseren Seelen.
Die Erfahrung, die Erfahrungen mit dieser Situation sind auch eine gute Schule, ... und ich hätte lieber eine andere Erfahrung gemacht, die Erfahrung von Glück, die Erfahrung von Erfüllung.
Und ich bin traurig, denn die Gaben, die wir haben für unsere Tochter finden nun keinen Ausdruck, finden eben keine Tochter, die sich daran erfreuen kann.
Und schreiben beruhigt mich ein wenig. Laufe ich vor dem Schmerz davon oder verwandele ich ihn, so dass mir die Kraft wieder zufließen kann. Ich weiß es nicht. Etwas habe ich das Gefühl, die meisten Dinge sind nicht mitteilbar, die sich gerade bei uns ereignen.
roter_salamander - 27. Apr, 22:44

